Freitag, 10. Januar 2014

Traumdeutung anyone?

Normalität gewünscht, Normalität bekommen. Dankeschön, Leben. Meine persönliche Normalität äußerte sich in der Form, dass ich die Woche über bei Anke in Flensburg war und wir wunderbar rumgeblödelt und gefühlte 1000 Folgen American Horror Story geschaut haben. Fiese fiese fiese Serie, die ich mir nur anschauen konnte, indem ich quietschend vor Schreck Ankes Hand zerquetschen musste.. aber immerhin hatte ich danach keine Fiesen Träume davon.
Andere Träume hatte ich allerdings schon, und die waren mindestens genau so fies..:

Traum Nr.1
Ausgangssituation: Carsten, Tobi und ich in Ankes Flensburger Wohnung. Von Anke selbst keine Spur. Ziel des Abends: Totales Besäufnis der drei anwesenden Personen. Nach ein paar Stunden in denen wir dem Ziel schon wirklich entscheidend näher gekommen waren, hatte einer von uns die zündende Idee, doch mit dem Auto Gott weiß wohin zu fahren. Naja.. da es merkwürdigerweise mein Auto war das vor der Tür stand, wurde ich als Fahrerin auserkoren und fand ebenso merkwürdigerweise überhaupt nichts dabei, voll wie 10 Russen Auto zu fahren. Das letzte woran ich mich "erinnere" sind meine Worte bevor der Traum-Filmriss einsetzte: "Carssssten? Carsteeeen, dassss geht gaaaar nicht!!" und das Bild der Straße, die sich ungewöhnlich schnell von einer relativ graden Strecke in eine regelrechte Achterbahn verwandelte...
Am nächsten Morgen im Traum "aufgewacht": Wir liegen zu dritt in Ankes Wohnung auf dem Fußboden, der übersäht ist mit weißem Pulver, das Auto wird grade vom Abschleppdienst vor die Tür gestellt, es ist 12Uhr und eine unserer Dozentinnen kommt rein und fragt uns, ob wir vorhaben die Klausur heute noch abzugeben. Ich glaube, so dermaßen am Arsch war ich noch nie in meinem ganzen Leben.. und so froh darüber, dass sich das Ganze als Traum herausstellte auch nicht.

Traum Nr.2
Wesentlich undramatischer als der erste. Immerhin. Stadtfest in Aurich, grölende fröhlich feiernde Menschen überall, die Stimmung wundervoll wie in jedem Jahr. Unerklärlicherweise stehe ich auf einer der Bühnen, um mich herum überall bunte Lichter, reflektiert vom spritzenden Bier, das von der auf und ab hüpfenden Menge in die Luft schleudert wird. In meiner Hand halte ich ein Mikrofon.
So weit so gut, Mikrofon. Okay. Vielleicht soll ich eine Rede halten oder eine Band ankündigen? Nein! Natürlich nicht. Denn die Band in meinem Rücken (!!!) beginnt nach einigen meiner orientierungslosen Sekunden doch tatsächlich, einen Song anzustimmen. Einen Song den ich nicht kenne. Der allgemeinen Stimmung der Menge entnehme ich, dass sie offenbar auf eine Performance meinerseits wartet. Shit. Während ich nun jedoch schnell eine einigermaßen zur Band passende Gesangsstimme und einen eher weniger dazu passenden Text improvisiere und alles zusammen vor mich hin nuschele, ist mein einziger von Glück und Erleichterung erfüllter Gedanke dabei: "Wenigstens nicht so schlimm wie letzte Nacht!" 
Aber ey, ist es denn wirklich zuviel verlangt, dass meine Band einen Song spielt den ich kenne..?

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