Dienstag, 15. April 2014

april april

April. Monat des strahlenden Sonnenscheins, der sintflutartigen Regengüsse, des ersten Heuschnupfens und natürlich des Frühjahrsputzes. Die letzten drei Tage bin ich bis auf ein paar Schritte mit dem Hund kaum aus unserer Wohnung heraus gekommen. Fenster putzen, Fliesen schrubben, Böden wischen... dabei hat sich gezeigt, dass die Idee, beim letzten Frühjahrsputz Zeitungspapier oben auf die Küchenschränke zu legen, die beste meines bisherigen Lebens war. Davon abgesehen, habe ich bei diversen letzten Putz-Aktionen wohl einige erhebliche Fehler begangen. Einfach um den Toaster herumzuwischen war zum Beispiel im Nachhinein eine ziemlich miese Idee. Von den Krümeln, die ich aus dem Teil herausgekratzt habe, hätte man noch ein ordentliches Frühstück abhalten können.
Kriegsverletzungen: 
  • eine mittelschwere Beule infolge eines Zusammenstoßes mit der hinterhältigsten Deckenlampe der Welt
  • einen vom Schrubben der Fliesen über dem Herd so strapazierten rechten Arm,
    dass ich wohl nie wieder auch nur daran denken kann einen Stift zu halten.
  •  Hände, so rau wie Schmirgelpapier vom Putzmittel,
    das zwar verräterisch himmlisch riecht, sich aber teuflisch in die Haut brennt.


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