Samstag, 26. April 2014
über den regen
Ich sitze am offenen Fenster und schaue auf die regennasse Straße hinunter. Der Regen steigert sich vom leichten Nieseln zu immer größeren Tropfen, wird lauter und lauter. Ich möchte, dass es mehr wird, und immer mehr. Ich möchte, dass es so sehr regnet, dass ich nicht mehr durch die Fäden aus Wasser hindurchsehen kann. Ich möchte nur noch das Wasser sehen. Und dann am offenen Fenster auf dem Fensterbrett sitzen, nur eine Handbreit entfernt von dem strömenden Vorhang.
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