Dienstag, 9. September 2014

wort der woche: dekadenz.





Gestern Morgen viel zu früh zurückgekehrt aus dem wunderschönen Braunschweig, wo ich eine ebenso wunderschöne Woche mit meinem mittlerweile beziehungstechnisch doch recht genau definierten Mann verbrachte habe. Er wohnt in einem unheimlich schönen Viertel der Stadt, voller Fachwerkhäuser, kleiner süßer Läden und fröhlicher Menschen. Genau rechtzeitig zum Wochenende entschloss sich dann auch die Sonne tatsächlich noch dazu, uns ein paar Tage den Sommer zu schenken, und es wurde so warm, dass nicht umhin kam mir ein neues Kleid zu kaufen :3
Glücklicherweise viel dann das Straßenfest im Viertel auf genau dieses Wochenende, und so war um uns herum immer Trubel, feiernde Leute und gute Laune. Und natürlich nicht zu vergessen, eine riesige Auswahl von leckerem Essen. Der stand Matthias und meine Kreativität allerdings in nichts nach, denn irgendwann, ich weiß nicht mehr wie, entdeckten wir unsere gemeinsame Lieblingsmahlzeit: Das Frühstück. Umgehend wurde dann am Samstag ein „Frühstücks-Marathon“ in die Tat umgesetzt, und wir verbrachten fast den gesamten Tag entweder damit zu essen, oder uns darum zu kümmern, den nächsten „Gang“ aufzutischen. Hier mal ein kleiner Überblick über die Schlemmerei:


Gang 1
Dinkelpfannkuchen mit einem Riesenhaufen Belag: 
Apfelmus, Rosinen, Joghurt, Kirschen, [Frisch-]Käse, Tomaten, 
Marmeladen, Zartbitter-Creme, Paprika-Schoko-Chili-Pesto, Ahornsirup
 und eigens für den Zweck gekochten Vanille-Pudding
Gang 2
Tequila, Zitrone und Salz 
(tags zuvor hatten wir auf dem Fest einen Stand entdeckt, 
der ausschließlich Tequila anbot. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen!)
Gang 3
Vollkorn-Croissant mit Butter und Zartbitter-Creme und ein Frühstücks-Ei
Gang 4
Selbst kreierte Joghurt-Spezialitäten
 (die etwas ausarteten, als wir die Küche nach möglichen Zutaten durchstöberten, 
die dann unter Begeisterung in Teetassen sorgfältig übereinander geschichtet wurden)
Gang 5
Softeis oder eine Schoko-Banane auf dem Straßenfest

Gang 5 musste dann leider auf den nächsten Tag verschoben werden, denn da Matthias und ich nun mal sehr entspannte Menschen sind, zog sich dieses Frühstück dann doch sehr lange hin. Und leider hatte der Softeis-Stand dann um halb5 Uhr morgens schon geschlossen :(
An den Tagen, die wir nicht mit Essen verbrachten, war einer unser liebsten Aufenthaltsorte das Baugerüst an der Fassade des Hauses. Wir beide haben glücklicherweise keine Höhenangst und so genossen wir in der luftigen Höhe des vierten Stockwerks in vollen Zügen die Sonne, tranken dort Tee und ließen es uns gut gehen. Im Nachhinein stellt sich mir ja doch die Frage, warum zum Teufel ich nur zurück gefahren bin…
Hier einige ausgewählte Fotos des Wochenendes aus der kurzen Zeitperiode, die ich erstens daran gedacht habe, zu fotografieren und zweitens keiner von uns nackt zu sehen ist:

magni-viertel I



magni-viertel II

vierter stock - gerüst I

vierter stock - gerüst II

joghurt orgie I

joghurt orgie II

geniale selbst gebastelte seifenschale :p

mein wundervoller mann ♥

früühstück! ;>

die wohl dekadentesten pfannkuchen der welt.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.