Sonntag, 30. Dezember 2012

Hoffnungslosigkeit. Groß, tiefschwarz und bodenlos

Ich bin grad an nem absoluten Tiefpunkt. Wollte vorhin nur mal ne kleine unschuldige Liste machen, von wegen was ich wo studieren möchte und bin dabei natürlich auch über Aufnahmeprüfungen und so weiter gestolpert. Mein bis eben bevorzugter Studienplatz ist Kunstpädagogik in Leipzig. Aber dann habe ich realisiert, dass ich das nie nie nie nie nie nie nie nie nie schaffen werde..
Erstmal muss ich ne Mappe anlegen, die meinen total kümmerlichen, nicht erwähnenswerten künstlerischen Hergang zeigt. Werke aus den letzten 3(!!!!) Jahren!!!!! Dann muss ich noch ein Eignungsgespräch und eine Prüfung machen, bei der ich mit allen möglichen Materialien umgehen muss, mit denen ich nicht umgehen kann. Ich bin nicht so der Farbmensch. Ich mag Buntstifte und Bleistifte. Sehr...
Achja, hier ist der offizielle Text die Mappe betreffend, damit ihr euch selbst ein Bild meiner ausweglosen Situation machen könnt

"Die Mappe (maximale Größe DIN A1) sollte Folgendes enthalten: ca. 25 ausgewählte Arbeiten, die aus den letzten drei Jahren stammen und im Fachunterricht, in Fachkursen oder Freizeitzirkeln bzw. eigenständig ohne Korrektureinfluss entstanden sind. Dazu zählen Zeichnungen, Druckgrafiken, Malerei, Collagen, Fotografien oder andere flächige Gestaltungen (auch aus dem angewandten Bereich). Großformate und dreidimensionale Objekte sind grundsätzlich nur als Foto einzureichen, auch Installationen und Aktionen sind fotografisch zu dokumentieren. Jede Arbeit muss auf der Rückseite mit Vorname, Name, Titel, Technik und Jahr beschriftet und mit einem Hinweis auf die Entstehungsumstände versehen sein (Unterrichtsergebnis, eigenständig entstandene Arbeit usw.). Die Arbeiten sind außerdem zu nummerieren und in einem Inhaltsverzeichnis zusammenzufassen."

Collagen, Fotografien?! Installationen?! Das schaff ich nie. Oh Gott, ich werde als gescheiterte, unglückliche Frau für den Rest meines erbärmlichen Daseins in einem Imbiss Pommes verkaufen. Oder noch schlimmer!
Ich geh nun Schokolade essen.

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